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Pressemeldung
18.01.2021

Der BDI trauert um Dr. Hans-Friedrich Spies

Wiesbaden,18. Januar 2021
Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) trauert um seinen Ehrenpräsidenten und Vorstandsmitglied Dr. med. Hans-Friedrich Spies. Der Frankfurter Kardiologe verstarb am 15. Januar 2021 im Alter von 76 Jahren.

Dr. Spies, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, wurde 1944 in Gießen geboren. Er war lange Zeit als niedergelassener Kardiologe und Belegarzt am Bethanien Krankenhaus in Frankfurt tätig und bis Anfang 2009 dessen Ärztlicher Direktor.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit galt sein großes Interesse der ärztlichen Berufs-und Standespolitik. So war er von 1997-2001 stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und von 2001-2003 deren 1. Vorsitzender. Von 2001-2004 gehörte Dr. Spiesauch dem Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung(KBV) an und arbeitete zudem in zahlreichen Funktionen im Bundesausschuss Ärzte und Krankenkassen, der Vorgängereinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), mit.

Dem BDI-Vorstand gehörte er seit 2004 ununterbrochen an: zunächst als Mitglied, dann als 2. Vizepräsident und Schatzmeister (2011-2016), schließlich von 2016 bis 2019 als Präsident. Auch über seine Präsidentschaft hinaus arbeitete er weiterhin aktiv im Vorstand. Viele BDI-Mitglieder kennen ihn darüber hinaus als Chefredakteur von „BDIaktuell“, wo es ihm oftmals gelang den politischen Kontrahenten den Spiegel vorzuhalten, ohne sie jedoch direkt hineinblicken zu lassen.

Ganz wesentlich engagierte er sich seit 2015 für die internistischen Interessen aber auch darüber hinaus für die gesamte Fachärzteschaft im Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa). Seine Vorstandsarbeit trug einerseits wesentlich dazu bei, die internistischen Interessen unter Berücksichtigung der fachärztlichen Gemeinsamkeiten pointiert zu benennen und gegenüber der Politik, der ärztlichen Selbstverwaltung und den Kostenträgern engagiert zu vertreten. Andererseits war er ein wichtiges Bindeglied, um die in Deutschland allgegenwärtige Fokussierung auf die Sektorengrenzen durch Entwicklung von innovativen Versorgungskonzepten überwinden zu helfen.

BDI-Präsidentin Christine Neumann-Grutzeck gedenkt Dr. Spies als einen „großen Arzt und Standespolitiker, der durch seine umfassende Kenntnis, seine Einsatzbereitschaft, seine Menschlichkeit und seine Freundlichkeit maßgeblich die Rahmenbedingungen für eine gute ärztliche Behandlung der Patientinnen und Patienten in Deutschland geprägt hat. Seine Klugheit und Fähigkeit,komplexe Sachverhalte pointiert darzustellen,wird uns sehr fehlen.“

„Wir trauern gemeinsam mit seiner Ehefrau und seiner Familie“

Den Nachruf auf Dr. Hans-Friedrich Spies von BDI-Präsidentin Christine Neumann-Grutzeck und Geschäftsführer Tilo Radau finden Sie auf www.bdi.de/nachruf

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Pressemeldung
22.12.2020

Notwendige Arzttermine und Vorsorgeuntersuchungen nicht aufschieben

Wiesbaden/Ludwigshafen, 22.12.2020 – Die Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs, und der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) werben dafür, notwendige Arzttermine und Vorsorgeuntersuchungen auch in der Pandemie nicht aufzuschieben.

Während der ersten Erkrankungswelle der Corona-Pandemie haben viele Patientinnen und Patienten geplante Arzttermine aus Angst vor einer Infektion mit dem neuen SARS-CoV-2-Virus abgesagt; auch die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen ging merklich zurück. So verzeichneten zum Beispiel über 80 Prozent der gastroenterologi-schen Praxen einen deutlichen Rückgang der Nachfrage bei der Darmkrebsvorsorge. Nicht nur die Angst vor Ansteckung oder neue Hygienevorgaben waren ursächlich verantwortlich. Auch der Klinik- und Praxisbetrieb musste anfangs wegen mangelnder Schutzausrüs-tung stark eingeschränkt werden.

Heute, in der zweiten Welle, spielen diese Faktoren keine Rolle mehr. Kliniken und Praxen haben sich mit umfangreichen Hygienemaßnahmen sehr gut auf die Pandemiebedingungen eingestellt. Das gilt nicht nur für die Intensivbetreuung von Schwerstkranken, sondern auch für den Normalbetrieb der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. „Bürgerinnen und Bürger können ohne Sorge ins Krankenhaus oder die Arztpraxis gehen. Es besteht kein Grund, notwendige Arztbesuche aufzuschieben“, betont die Präsidentin des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI), Christine Neumann-Grutzeck. Das gilt besonders für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen. „Wir empfehlen den Patientinnen und Patienten Kontakt mit ihrem Arzt aufzunehmen oder bei akuten Fällen unbedingt das nächste Krankenhaus aufzusuchen“, so Neumann-Grutzeck weiter.

Das gilt insbesondere auch für die Darmkrebsvorsorge. „Dem sehr geringen Risiko einer Ansteckung steht der eindeutige Nutzen gegenüber: Prävention rettet Leben! Und das ist dringend notwendig, da immer noch circa 25.000 Menschen pro Jahr allein an Darmkrebs sterben“, erläutert Professor Dr. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. „Auch diese Todesfälle sind vermeidbar und sollten gerade in der COVID-19-Pandemie Anlass genug sein, mit Nachdruck immer wieder auf die Vorsorge, wie zum Beispiel die Darmkrebs-Früherkennung, hinzuweisen. Vermeiden statt leiden!“

Pressekontakt:
Bastian Schroeder
(Stellv. Geschäftsführer)
Tel.: 0611 18133-0 / -12
Fax: 0611 18133-50
bschroeder@bdi.de
Berufsverband Deutscher
Internisten e.V. (BDI)
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65193 Wiesbaden
www.bdi.de
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