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Pressearchiv

25.10.2018

BDI: Medizin vor Ökonomie - Ärzte-Codex für den freien Beruf Arzt

Ökonomische Zwänge in der Behandlung von Patientinnen und Patienten greifen immer mehr in die Tätigkeit des freien Arztberufes ein. Umso mehr sind Anstrengungen notwendig dieser Tendenz entschlossen entgegenzutreten.

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Anlage:

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23.10.2018

BDI: Impfen vs. Dispensierrecht - Das Gesundheitswesen ist kein Basar!

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) nimmt mit Erstaunen die aktuelle Debatte zwischen dem Apotheker- und Hausärzteverband zur Kenntnis. Die Apotheker wollen in Zukunft Patienten impfen. Im Gegenzug hat der Hausärzteverband ein Dispensierrecht für die Ärzte eingefordert. Die Forderung des Hausärzteverbandes ist dabei als reine Retourkutsche zu verstehen. „Wir sollten keinen Basar im Gesundheitswesen über das Impfen und Dispensierrecht eröffnen“, sagt Dr. Ivo Grebe, Vize-Präsident des BDI.

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22.10.2018

Der BDI unterstützt die „Summer School 2019“ des Bündnis Junge Internisten

Der Berufsverband Deutsche Internisten e.V. (BDI) unterstützt und fördert die gemeinsame Initiative der im Bündnis Junge Internisten (BJI) zusammengeschlossenen Fachverbände und -gesellschaften einer „Summer School“ für den internistischen Nachwuchs.

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30.08.2018

BDI: Chest Pain Units gehören weiterhin zur Basisnotfallversorgung

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) weist aus gegebenem Anlass noch einmal darauf hin, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in seinen Regelungen zur stationären Notfallversorgung Spezialabteilungen wie Chest Pain Units (CPU) entgeltrechtlich den Krankenhäusern der Basisnotfallversorgung gleichgestellt hat.

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01.08.2018

BDI: Die Kassenärztlichen Vereinigungen degenerieren zur Sicherstellungsbehörde

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) sieht in dem vom Bundesgesundheitsminister Spahn eingebrachten Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (GKV-VSTG) eine weitere Entmachtung der Selbstverwaltung. Auch der neue Gesundheitsminister setzt damit die Tradition der so genannten Selbstverwaltungsstärkungsgesetze aus der letzten Legislaturperiode fort und greift weiter in die Gestaltungskompetenz insbesondere der Kassenärztlichen Vereinigungen ein.

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02.07.2018

BDI: Gesundheitsministerkonferenz spricht sich für bessere Informiertheit von Patientinnen und Patienten aus - wie soll das gehen, ohne Mehraufwand für die Ärzte?

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) bedauert die unpräzisen Äußerungen der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) von vergangener Woche zur Verbesserung der Informationsweitergabe im Zusammenhang mit ärztlichen Untersuchungen und Behandlungsempfehlungen an den Patienten.

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15.06.2018

Keine Überinterpretation der Vorgaben zur Datenschutzgrundverordnung durch die ärztliche Selbstverwaltung

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt die Stellungnahme des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands (SpiFa) von Anfang dieser Woche zur Auslegung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Durch datenschutzrechtliche Vorgaben darf kein Sand in das Getriebe der ärztlichen Kommunikation gestreut werden, wie wir zurzeit am Beispiel von Laborleistungen und der Auslegung der datenschutzrechtlichen Grundlagen durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein sehen.

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12.06.2018

BDI: Landarztquote in Nordrhein-Westfalen - purer Aktionismus statt Versorgungsverbesserung

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens setzt zum Wintersemester 2018 eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages um und führt die Landarztquote ein. Hiermit soll die hausärztliche Versorgung insbesondere in ländlichen Gebieten gestärkt werden.

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02.05.2018

Keine EBM-Reform zum Nulltarif

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände fordert den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

(KBV) auf, die zwischen KBV und GKV Spitzenverband geltende Beschlusslage,
eine EBM Reform kostenneutral umzusetzen, aufzulösen. Eine solche Beschlusslage macht
es unmöglich, tatsächliche Kostensteigerung und eine angemessene Vergütung ärztlicher
Leistungen abzubilden.

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23.04.2018

Das Psychotherapeutengesetz darf das ärztliche Berufsbild nicht gefährden

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände sieht mit dem von der Bundesregierung initiierte Psychotherapeutengesetz das ärztliche Berufsbild und die ganzheitliche Versorgung unserer Patienten bedroht. Bei allem Verständnis dafür, dass auch nicht ärztliche Psychotherapeuten einen gesetzlich geregelten Ausbildungsgang benötigen, wird immer mehr sichtbar, dass die Intentionen der Bundesregierung weit darüber hinausgehen.

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28.02.2018

BDI: Die GOÄ neu braucht noch Zeit

Nach einem Bericht der Ärztezeitung geht der Chef der Debeka und Vorsitzende des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) Uwe Laue davon aus, dass bei der derzeitigen politischen Gemengelage nicht vor 2020 mit der Verabschiedung einer neuen GOÄ zu rechnen ist. Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) sieht dies ähnlich.

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31.01.2018

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände fordert: Keine Bürgerversicherung durch die Hintertür

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat turnusgemäß zum 1. Januar 2018 die Rolle des Sprechers der Allianz Deutscher Ärzteverbände übernommen. Die in der Allianz zusammengeschlossenen ärztlichen Berufsverbände sehen in den im Leitantrag der SPD gestellten Forderungen nach einer einheitlichen ärztlichen Gebührenordnung und der Wahlfreiheit für Beamte eine Einführung der Bürgerversicherung durch die Hintertür. 

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31.01.2018

BDI: Sprechstundenkontingente gibt es schon jetzt

Mit Erstaunen nimmt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) die Forderung der Krankenkassen zur Kenntnis, in der vertragsärztlichen Versorgung für die zugelassenen Ärztinnen und Ärzte ein festes Sprechstundenkontingent zu fordern.

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15.01.2018

Der BDI warnt: das Aus der Bürgerversicherung ist noch nicht beschlossen

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. begrüßt das Ergebnis der Sondierungsverhandlungen von CDU/ CSU und SPD ausdrücklich, weil man von der Einführung einer Bürgerversicherung abrückt. Diese würde keine Versorgungsgerechtigkeit herbeiführen, sondern eine ungeordnete Mehrklassenmedizin auslösen. Bisher liegt  nur das Ergebnis von Sondierungsverhandlungen vor. Ob man danach wirklich in Koalitionsverhandlungen eintritt, hängt noch von der Abstimmung auf einem Sonderparteitag der SPD am 21. Januar 2018 ab. "Zur Euphorie besteht bei aller grundsätzlichen Zustimmung kein Anlass“, so der Präsident des BDI, Dr. Hans-Friedrich Spies." Erst muss der Koalitionsvertrag unterschrieben sein, wenn man des Ergebnis bewerten will“.

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19.12.2017

Unsachgerechte MDK-Prüfungen gefährden die medizinische Versorgung in den Kliniken

Der Berufsverband der Deutschen Internisten e.V. (BDI) kritisiert das Prüfverfahren des MDK zu den anzuwendenden Abrechnungsvorgaben in der klinischen Versorgung. Die MDK-Prüfungen der Strukturvorgaben der Operations- und Prozedurenschlüssel führen oft dazu, dass in den Krankenhäusern erbrachte Leistungen nicht mehr abgerechnet werden können. Dies verschlechtert die Finanzsituation der betroffenen Kliniken weiter und wird auf Dauer zu Defiziten in der Patientenversorgung führen.

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15.12.2017

Schuster bleib bei deinen Leisten – gilt auch für Psychotherapeuten

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) kann den Wunsch der Psychotherapeuten nach einem geordneten Studiengang im Grundsatz nachvollziehen. Die Ärzteschaft ist in der öffentlichen Diskussion jedoch vor allem deshalb irritiert, weil der Eindruck erweckt wird, psychische Erkrankungen könnten nur von Psychotherapeuten behandelt werden. 

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11.12.2017

BDI fordert nachhaltige Laborreform

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) betrachtet mit Sorge, dass die zuletzt vorgestellten Laborreformen im ambulanten Versorgungsbereich stets am Kern der Sache vorbeilaufen. Der Geburtsfehler im Bereich der Laborvergütung muss Konsequent beseitigt werden, indem die Sachkosten nicht mehr Teil der Laborvergütung im einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) darstellen. Durch bloßes Rechnen lässt sich das Mengenproblem beim Labor nicht lösen. Es führt nur zu Verteilungskämpfen zwischen den verschiedenen Gruppen. Die zukünftige Laborreform muss auf einer medizinisch gesicherten Indikationsbasis neu formuliert werden.

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07.12.2017

BDI fordert einen mutigen Schritt in Richtung eines digitalen Gesundheitswesens

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) beobachtet mit Sorge, dass technisch längst mögliche digitale Lösungen in unserem Gesundheitswesen keine Anwendung finden, um den aktuellen Herausforderungen der Patientenversorgung gerecht zu werden. Ein digitaler Entwicklungsschub unter Wahrung des persönlichen Arzt-Patientenverhältnisses ist dringend notwendig. 

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05.12.2017

BDI fordert sofortiges Ende der unsachlichen Debatte zur Neuordnung der Notfallversorgung in Deutschland

Die Debatte in den letzten Tagen über die Neuordnung der Notfallversorgung in Deutschland zwischen den Selbstverwaltungspartnern zeigt wieder einmal, dass die Akteure nichts hinzugelernt haben. Gegenseitige polemische Vorwürfe passen in die Vergangenheit und sind nicht geeignet, gegenüber Versicherten, Patientinnen und Patienten, Bürgern und Bürger und zuletzt der Politik, ein funktionierendes System der Selbstverwaltung abzubilden. Leider scheinen alle gerade an der Grenze ambulant/stationär   konfliktiv unterwegs zu sein, anstatt zu kooperieren.


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07.11.2017

Steuerfinanzierte Bürgerversicherung à la SPD

Die SPD lässt Details zu ihren Plänen für eine Bürgerversicherung aus dem Sack. Dabei widerruft sie insbesondere frühere Zugeständnisse gegenüber der Ärzteschaft, dass eine Angleichung des GKV/PKV Leistungskataloges mit einer Honorarkompensation für die Ärzte einhergehen sollte.

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29.06.2017

BDI - Barrieren einer sektorenübergreifenden Versorgung endlich abbauen

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) fordert, unter dem Eindruck steigenden Behandlungsbedarfes, zukünftig die Patientenversorgung insbesondere zwischen den Sektoren effizienter auszugestalten. Hierbei ist eine engere Vernetzung des ambulanten und stationären Versorgungssektors notwendig.

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23.05.2017

BDI fordert ein Ende der Personaldebatte zum Gemeinsamen Bundesausschuss

Mit großer Sorge beobachtet der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI e. V.) die derzeitige Diskussion über die Besetzung der unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, die in der Öffentlichkeit geführt wird. 

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22.05.2017

BDI fordert sektorübergreifende Notfallversorgung

Durch die Einführung von Triagezentren als sektorübergreifende und flächendeckende Notfalleinrichtungen kann die konkurrierende Situation zwischen Notfallambulanzen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und Klinik-Notaufnahmen aufgelöst werden. So soll die bislang uneinheitlich organisierte Struktur von Rettungsdiensten, ärztlichem Bereitschaftsdienst und Notaufnahme in Kliniken zum Patientenwohl vereinheitlicht werden. Finanziert werden könnten die Triagezentren über Selektivverträge, wobei die Krankenkassen dazu verpflichtet werden müssten, solche abzuschließen.

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10.05.2017

BDI betont bei der Digitalisierung das individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI)  begrüßt den sinnvollen Einsatz der Digitalisierung, die auch in der Patientenversorgung zur Verfügung stehen soll. Insbesondere die Einführung der E-Card, die mit dem Einverständnis des Patienten wichtige Information über seine Erkrankung und die Behandlung enthalten kann, verspricht eine Verbesserung der Versorgung, insbesondere bei Notfällen.

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08.05.2017

Reformiertes Belegarztsystem stärkt die ärztliche Kompetenz und die Qualität der Deutschen Krankenhausversorgung

Einstimmig fordert die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI) im Rahmen ihrer Sitzung am 29. April 2017 eine Reform des Belegarztsystems in Deutschland als weitere Möglichkeit, die Qualität der Krankenhausversorgung zu verbessern. 

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03.05.2017

Der BDI fordert weiterhin bei der Novellierung GOÄ Qualität vor Schnelligkeit!

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI e. V.) hat am 29. April
2017 im Rahmen der Delegiertenversammlung ausführlich die Thematik
Novellierung GOÄ diskutiert und dabei einstimmig beschlossen.

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10.03.2017

BDI begrüßt mehr Mut zu Selektivverträgen

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) hat das Konzept der Monopolkommission der Deutschen Bundesregierung zur Förderung des Wettbewerbs im Krankenversicherungsmarkt mit Interesse zur Kenntnis genommen und begrüßt dies ausdrücklich. 

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06.03.2017

Der BDI fordert vom neuen KBV-Vorstand: Keine EBM-Reform zum Nulltarif

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) befürchtet, dass die Reform des Facharzt-EBM, die zum 1. Juli 2017 angekündigt ist, wieder einmal durch reine Honorarumverteilung zwischen den Facharztgruppen zu erheblichem Unfrieden in der Ärzteschaft führen wird. 

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11.01.2017

Bertelsmannstiftung mischt sich in den Wahlkampf ein - BDI lehnt GKV-Versicherung für Beamte als unsozial ab

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) sieht die Schlussfol-gerungen aus der  Studie der Bertelsmannstiftung, die von der Annahme ausgeht, dass die Beihilfe für die deutschen Beamten abgeschafft wird, in dem diese öffentlich Bediensteten gesetzlich krankenversichert werden sollen, kritisch. Nach der Studie soll durch diese Maßnahme der Staat bis zum Jahr 2030 60 Milliarden Euro einsparen. Frau Mohn, Vorsitzende der Bertelsmannstiftung, empfiehlt deshalb die Umsetzung dieser Empfehlung und wird dabei von der SPD unterstützt, die die dazu passende Bürgerversicherung im Wahlkampfprogramm stehen hat. 

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17.11.2016

Reform des Notdienstes ersetzt keine Krankenhauspolitik

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Auftrag erhalten, die Notfallversorgung in Deutschland zu reformieren. Dies liegt prinzipiell im Interesse der Versorgung der Bevölkerung. Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) befürchtet aber, dass dieser sinnvolle Auftrag dazu missbraucht wird, die Krankenhausstruktur in Deutschland neu zu ordnen. Dabei sollen kleinere und mittlere Krankenhäuser durch die Hintertür vom Netz genommen werden.

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10.11.2016

Beleg- und Kooperationsärzte fordern mehr Rechtssicherheit

Berlin, 04. November 2016: Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft für Beleg- und Kooperationsärzte (AG BeKo) im Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) fordert bessere rechtliche Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit Kliniken. Besonders das kürzlich in Kraft getretene Antikorruptionsgesetz birgt Probleme für die Vertragsgestaltung der Beleg- und Kooperationsärzte.

Durch das Antikorruptionsgesetz ist die größte Rechtsunsicherheit in der Honorierung der Kooperationsärzte entstanden. Bisherige Stellungnahmen von Juristen sprechen von einer nachvollziehbaren und angemessenen Vergütung. „Problematisch ist, dass nicht definiert wird, was angemessen und nachvollziehbar ist. Wir bewegen uns damit in einer Grauzone, die durchaus existenzgefährdend sein kann“, erklärt Dirk Farghal, Leiter der AG BeKo im BDC. „Es wird zwar empfohlen, die Verträge den Ärztekammern zur Prüfung offen zu legen, um somit gegebenenfalls den Vorwurf des Vorsatzes zu umgehen. Bisher äußern sich die Ärztekammern allerdings nicht zu diesem Vorgehen“.

Beleg- und Kooperationsärzte sind fester Bestandteil der Versorgungslandschaft in Deutschland. Dieses flexible Arbeitsmodell, nicht ausschließlich in Kliniken zu arbeiten, ist besonders für den chirurgischen Nachwuchs interessant. Allerdings wird die Arbeit von Beleg- und Kooperationsärzten durch politische Rahmenbedingungen immer schwieriger. „Das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz von 2007 sollte eine engere Verflechtung zwischen niedergelassenen Chirurgen und Kliniken unterstützen. Durch das Antikorruptionsgesetz sind hier sehr viele rechtliche Unsicherheiten entstanden“, kritisiert Farghal.

Laut Arbeitsgemeinschaft stellt die Privatliquidation ein weiteres Problem dar, die nach der aktuellen BSG-Rechtsprechung in vielen Kooperationsmodellen nicht mehr möglich ist. „Da der Status als liquidationsberechtigter leitender Arzt angezweifelt wird, werden auch viele Anstellungsverträge als problematisch eingestuft. Als Lösung sehen wir die Stärkung des Belegarztwesens. Das Kooperationsarztsystem ist schließlich u. a. wegen der schlechten Honorierung des Belegarztwesens entstanden“, erklärt der Leiter der neuen Arbeitsgemeinschaft im BDC.

Um einen Überblick über die aktuell gelebten Kooperationen zwischen niedergelassenen Chirurgen und Krankenhäusern zu erhalten startet der BDC heute eine Online-Umfrage (https://www.surveymonkey.de/r/Kooperationsarzt).

Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) ist mit über 17.000 Mitgliedern die größte europäische Chirurgenvereinigung. Er vertritt die berufspolitischen Interessen deutscher Chirurginnen und Chirurgen in Klinik und Praxis.

Anschreiben Bundesministerium für Gesundheit

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22.09.2016

9. Deutscher Internistentag: Petition Arzneimittelwesen

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI), hat sich im Rahmen des 9. Deutschen Internistentages intensiv mit der Petition 66568 beschäftigt. In ihr wird der Bundestag aufgefordert, bei den zuständigen Gremien darauf hinzuweisen, dass Medikamente durch eine klare einheitliche Wirkstoffnennung mit Wirkstärke in großer Schrift gekennzeichnet werden sollen.

Resolution

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21.09.2016

9. Deutscher Internistentag: Delegiertenversammlung fordert Neuorientierung der Organisationsstruktur Deutscher Krankenhäuser

Ausgehend von den Forderungen des Ethikrates des Deutschen Bundestages, die Leitungs- und Organisationsstruktur Deutscher Krankenhäuser neu zu ordnen, hat die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI) in Ihrer Sitzung im Rahmen des 9. Deutschen Internistentages dieses Thema ebenfalls intensiv diskutiert.

Resolution

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19.09.2016

BDI begrüßt Rückkehr des Internisten-Kongresses nach Wiesbaden - Radau: „Landeshauptstadt ist für Internisten ein Aushängeschild“

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) begrüßt die Entscheidung zur Rückkehr des Internisten-Kongresses ab 2019 nach Wiesbaden. Geschäftsführer Tilo Radau ist überzeugt: „Die hessische Landeshauptstadt ist für die Internisten traditionell ein Aushängeschild.“ Das neue RheinMain CongressCenter Wiesbaden (RMCC) biete den Fachärzten zudem ein in Deutschland einzigartiges Umfeld. Radau gratulierte der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), erneut auf Wiesbaden zu setzen. „Wiesbaden verbindet uns alle seit Jahrzehnten.“ Die DGIM hat seit 1882 ihre Wurzeln in Wiesbaden, der BDI ist seit 1959 in der Landeshauptstadt beheimatet und führt hier auch seine jährlich stattfindende Delegiertenversammlung mit über hundert Funktionsträgern aus ganz Deutschland durch.

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15.09.2016

Medizinische Qualität versus Ökonomisierung im Krankenhaus

Ärztliches Handeln muss ohne Wenn und Aber der medizinischen Indikationsstellung folgen und darf nicht durch ökonomische Vorgaben der Krankenhausträger dominiert werden. „Im Interesse unserer Patienten ist die urärztliche Aufgabe des freiberuflichen, also ausschließlich seinem Gewissen und dem Patienten gegenüber verantwortlichen Arztes zu stützen und zu fördern. Der medizinische Sachverstand muss deshalb – mindestens gleichberechtigt – wieder in den Führungsgremien der Krankenhäuser vertreten sein“, fordert Prof. Hans Martin Hoffmeister, Solingen, am Vortag des 9. Deutschen Internistentages heute in Berlin. 

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15.09.2016

Bedarfsplanung – BDI fordert Aussetzung der Sollregelung

Bedarfsplanung, die auf der Grundlage falscher Daten erstellt wurde, ist sinnlos und wird auch nicht durch Erhöhung der Obergrenzen sinnvoller. Eine Soll-Aufkaufregelung bei einer Obergrenze von 140 Prozent, würde für viele benötigte Praxen das Ausbedeuten und eine deutliche Versorgungslücke hinterlassen. Besonders Facharztinternisten und eine nicht unerhebliche Zahl hausärztlich tätiger Internisten wären davon betroffen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) müssten dem abgebenden Arzt eine Entschädigung zahlen. „Das stellt neben Problemen bei der Versorgung der Bevölkerung auch einen gravierenden Eingriff in Planungssicherheit und das Eigentumsrecht dar“, sagte heute Dr. Ivo Grebe, 2. Vizepräsident des Berufsverbands Deutscher Internisten, bei der Vortagspressekonferenz zum 9. Deutschen Internistentag in Berlin. 

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15.09.2016

BDI kritisiert Antikorruptionsgesetz

Das Antikorruptionsgesetz zeige nach seinem Inkrafttreten am 01.07.2016 schon Wirkungen, ohne dass auch nur ein Prozess begonnen habe, berichtet Dr. Hans-Friedrich Spies, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Derzeit würden viele Vertragsstrukturen zwischen Vertragsärzten und Krankenhäusern hinterfragt, auch wenn sie erforderlich seien, um die starre Grenze ambulant/ stationär zu überwinden. Der BDI fordere daher dringend eine Positivliste kooperativer Strukturen an der Grenze ambulant/stationär, um wieder Rechtssicherheit zu schaffen. Ein Revival des Belegarztwesens sei wünschenswert.

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08.09.2016

BDI meets Social Media – Mitreden und bewegen

Der Berufsverband Deutscher Internisten nimmt ab 8. September auf Facebook und Twitter Stellung zu aktuellen Themen rund um die Innere Medizin. 

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02.09.2016

BDI fordert extrabudgetäre Vergütung für den Medikationsplan

Der Gesetzgeber hat verbindlich im Sozialgesetzbuch vorgeschrieben, dass in Zukunft den Patienten ein Medikationsplan zur Verfügung gestellt werden muss. Im Interesse einer transparenten Arzneimitteltherapie, die allein schon wegen der Folgen der Rabattverträge bei der Arzneimittelabgabe dringend notwendig ist, begrüßt der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) ausdrücklich die Intention des Gesetzgebers.
 

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23.08.2016

BDI stärkt den Zulassungsausschüssen in Berlin den Rücken

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) und sein Landesverband Berlin unterstützen ausdrücklich die Haltung der Zulassungsausschüsse in Berlin, die negativen Folgen einer nicht sachgerechten Bedarfsplanung durch individuelle Entscheidungen bei einer Praxisabgabe an einen Praxisnachfolger oder bei Praxisverlegungen innerhalb der Stadt Berlin abzumildern.

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