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Pressearchiv

15.01.2018

Der BDI warnt: das Aus der Bürgerversicherung ist noch nicht beschlossen

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. begrüßt das Ergebnis der Sondierungsverhandlungen von CDU/ CSU und SPD ausdrücklich, weil man von der Einführung einer Bürgerversicherung abrückt. Diese würde keine Versorgungsgerechtigkeit herbeiführen, sondern eine ungeordnete Mehrklassenmedizin auslösen. Bisher liegt  nur das Ergebnis von Sondierungsverhandlungen vor. Ob man danach wirklich in Koalitionsverhandlungen eintritt, hängt noch von der Abstimmung auf einem Sonderparteitag der SPD am 21. Januar 2018 ab. "Zur Euphorie besteht bei aller grundsätzlichen Zustimmung kein Anlass“, so der Präsident des BDI, Dr. Hans-Friedrich Spies." Erst muss der Koalitionsvertrag unterschrieben sein, wenn man des Ergebnis bewerten will“.

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19.12.2017

Unsachgerechte MDK-Prüfungen gefährden die medizinische Versorgung in den Kliniken

Der Berufsverband der Deutschen Internisten e.V. (BDI) kritisiert das Prüfverfahren des MDK zu den anzuwendenden Abrechnungsvorgaben in der klinischen Versorgung. Die MDK-Prüfungen der Strukturvorgaben der Operations- und Prozedurenschlüssel führen oft dazu, dass in den Krankenhäusern erbrachte Leistungen nicht mehr abgerechnet werden können. Dies verschlechtert die Finanzsituation der betroffenen Kliniken weiter und wird auf Dauer zu Defiziten in der Patientenversorgung führen.

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15.12.2017

Schuster bleib bei deinen Leisten – gilt auch für Psychotherapeuten

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) kann den Wunsch der Psychotherapeuten nach einem geordneten Studiengang im Grundsatz nachvollziehen. Die Ärzteschaft ist in der öffentlichen Diskussion jedoch vor allem deshalb irritiert, weil der Eindruck erweckt wird, psychische Erkrankungen könnten nur von Psychotherapeuten behandelt werden. 

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11.12.2017

BDI fordert nachhaltige Laborreform

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) betrachtet mit Sorge, dass die zuletzt vorgestellten Laborreformen im ambulanten Versorgungsbereich stets am Kern der Sache vorbeilaufen. Der Geburtsfehler im Bereich der Laborvergütung muss Konsequent beseitigt werden, indem die Sachkosten nicht mehr Teil der Laborvergütung im einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) darstellen. Durch bloßes Rechnen lässt sich das Mengenproblem beim Labor nicht lösen. Es führt nur zu Verteilungskämpfen zwischen den verschiedenen Gruppen. Die zukünftige Laborreform muss auf einer medizinisch gesicherten Indikationsbasis neu formuliert werden.

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07.12.2017

BDI fordert einen mutigen Schritt in Richtung eines digitalen Gesundheitswesens

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) beobachtet mit Sorge, dass technisch längst mögliche digitale Lösungen in unserem Gesundheitswesen keine Anwendung finden, um den aktuellen Herausforderungen der Patientenversorgung gerecht zu werden. Ein digitaler Entwicklungsschub unter Wahrung des persönlichen Arzt-Patientenverhältnisses ist dringend notwendig. 

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05.12.2017

BDI fordert sofortiges Ende der unsachlichen Debatte zur Neuordnung der Notfallversorgung in Deutschland

Die Debatte in den letzten Tagen über die Neuordnung der Notfallversorgung in Deutschland zwischen den Selbstverwaltungspartnern zeigt wieder einmal, dass die Akteure nichts hinzugelernt haben. Gegenseitige polemische Vorwürfe passen in die Vergangenheit und sind nicht geeignet, gegenüber Versicherten, Patientinnen und Patienten, Bürgern und Bürger und zuletzt der Politik, ein funktionierendes System der Selbstverwaltung abzubilden. Leider scheinen alle gerade an der Grenze ambulant/stationär   konfliktiv unterwegs zu sein, anstatt zu kooperieren.


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07.11.2017

Steuerfinanzierte Bürgerversicherung à la SPD

Die SPD lässt Details zu ihren Plänen für eine Bürgerversicherung aus dem Sack. Dabei widerruft sie insbesondere frühere Zugeständnisse gegenüber der Ärzteschaft, dass eine Angleichung des GKV/PKV Leistungskataloges mit einer Honorarkompensation für die Ärzte einhergehen sollte.

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29.06.2017

BDI - Barrieren einer sektorenübergreifenden Versorgung endlich abbauen

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) fordert, unter dem Eindruck steigenden Behandlungsbedarfes, zukünftig die Patientenversorgung insbesondere zwischen den Sektoren effizienter auszugestalten. Hierbei ist eine engere Vernetzung des ambulanten und stationären Versorgungssektors notwendig.

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23.05.2017

BDI fordert ein Ende der Personaldebatte zum Gemeinsamen Bundesausschuss

Mit großer Sorge beobachtet der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI e. V.) die derzeitige Diskussion über die Besetzung der unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses, die in der Öffentlichkeit geführt wird. 

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22.05.2017

BDI fordert sektorübergreifende Notfallversorgung

Durch die Einführung von Triagezentren als sektorübergreifende und flächendeckende Notfalleinrichtungen kann die konkurrierende Situation zwischen Notfallambulanzen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und Klinik-Notaufnahmen aufgelöst werden. So soll die bislang uneinheitlich organisierte Struktur von Rettungsdiensten, ärztlichem Bereitschaftsdienst und Notaufnahme in Kliniken zum Patientenwohl vereinheitlicht werden. Finanziert werden könnten die Triagezentren über Selektivverträge, wobei die Krankenkassen dazu verpflichtet werden müssten, solche abzuschließen.

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10.05.2017

BDI betont bei der Digitalisierung das individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI)  begrüßt den sinnvollen Einsatz der Digitalisierung, die auch in der Patientenversorgung zur Verfügung stehen soll. Insbesondere die Einführung der E-Card, die mit dem Einverständnis des Patienten wichtige Information über seine Erkrankung und die Behandlung enthalten kann, verspricht eine Verbesserung der Versorgung, insbesondere bei Notfällen.

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08.05.2017

Reformiertes Belegarztsystem stärkt die ärztliche Kompetenz und die Qualität der Deutschen Krankenhausversorgung

Einstimmig fordert die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI) im Rahmen ihrer Sitzung am 29. April 2017 eine Reform des Belegarztsystems in Deutschland als weitere Möglichkeit, die Qualität der Krankenhausversorgung zu verbessern. 

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03.05.2017

Der BDI fordert weiterhin bei der Novellierung GOÄ Qualität vor Schnelligkeit!

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI e. V.) hat am 29. April
2017 im Rahmen der Delegiertenversammlung ausführlich die Thematik
Novellierung GOÄ diskutiert und dabei einstimmig beschlossen.

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10.03.2017

BDI begrüßt mehr Mut zu Selektivverträgen

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) hat das Konzept der Monopolkommission der Deutschen Bundesregierung zur Förderung des Wettbewerbs im Krankenversicherungsmarkt mit Interesse zur Kenntnis genommen und begrüßt dies ausdrücklich. 

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06.03.2017

Der BDI fordert vom neuen KBV-Vorstand: Keine EBM-Reform zum Nulltarif

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) befürchtet, dass die Reform des Facharzt-EBM, die zum 1. Juli 2017 angekündigt ist, wieder einmal durch reine Honorarumverteilung zwischen den Facharztgruppen zu erheblichem Unfrieden in der Ärzteschaft führen wird. 

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11.01.2017

Bertelsmannstiftung mischt sich in den Wahlkampf ein - BDI lehnt GKV-Versicherung für Beamte als unsozial ab

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) sieht die Schlussfol-gerungen aus der  Studie der Bertelsmannstiftung, die von der Annahme ausgeht, dass die Beihilfe für die deutschen Beamten abgeschafft wird, in dem diese öffentlich Bediensteten gesetzlich krankenversichert werden sollen, kritisch. Nach der Studie soll durch diese Maßnahme der Staat bis zum Jahr 2030 60 Milliarden Euro einsparen. Frau Mohn, Vorsitzende der Bertelsmannstiftung, empfiehlt deshalb die Umsetzung dieser Empfehlung und wird dabei von der SPD unterstützt, die die dazu passende Bürgerversicherung im Wahlkampfprogramm stehen hat. 

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17.11.2016

Reform des Notdienstes ersetzt keine Krankenhauspolitik

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Auftrag erhalten, die Notfallversorgung in Deutschland zu reformieren. Dies liegt prinzipiell im Interesse der Versorgung der Bevölkerung. Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) befürchtet aber, dass dieser sinnvolle Auftrag dazu missbraucht wird, die Krankenhausstruktur in Deutschland neu zu ordnen. Dabei sollen kleinere und mittlere Krankenhäuser durch die Hintertür vom Netz genommen werden.

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10.11.2016

Beleg- und Kooperationsärzte fordern mehr Rechtssicherheit

Berlin, 04. November 2016: Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft für Beleg- und Kooperationsärzte (AG BeKo) im Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) fordert bessere rechtliche Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit Kliniken. Besonders das kürzlich in Kraft getretene Antikorruptionsgesetz birgt Probleme für die Vertragsgestaltung der Beleg- und Kooperationsärzte.

Durch das Antikorruptionsgesetz ist die größte Rechtsunsicherheit in der Honorierung der Kooperationsärzte entstanden. Bisherige Stellungnahmen von Juristen sprechen von einer nachvollziehbaren und angemessenen Vergütung. „Problematisch ist, dass nicht definiert wird, was angemessen und nachvollziehbar ist. Wir bewegen uns damit in einer Grauzone, die durchaus existenzgefährdend sein kann“, erklärt Dirk Farghal, Leiter der AG BeKo im BDC. „Es wird zwar empfohlen, die Verträge den Ärztekammern zur Prüfung offen zu legen, um somit gegebenenfalls den Vorwurf des Vorsatzes zu umgehen. Bisher äußern sich die Ärztekammern allerdings nicht zu diesem Vorgehen“.

Beleg- und Kooperationsärzte sind fester Bestandteil der Versorgungslandschaft in Deutschland. Dieses flexible Arbeitsmodell, nicht ausschließlich in Kliniken zu arbeiten, ist besonders für den chirurgischen Nachwuchs interessant. Allerdings wird die Arbeit von Beleg- und Kooperationsärzten durch politische Rahmenbedingungen immer schwieriger. „Das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz von 2007 sollte eine engere Verflechtung zwischen niedergelassenen Chirurgen und Kliniken unterstützen. Durch das Antikorruptionsgesetz sind hier sehr viele rechtliche Unsicherheiten entstanden“, kritisiert Farghal.

Laut Arbeitsgemeinschaft stellt die Privatliquidation ein weiteres Problem dar, die nach der aktuellen BSG-Rechtsprechung in vielen Kooperationsmodellen nicht mehr möglich ist. „Da der Status als liquidationsberechtigter leitender Arzt angezweifelt wird, werden auch viele Anstellungsverträge als problematisch eingestuft. Als Lösung sehen wir die Stärkung des Belegarztwesens. Das Kooperationsarztsystem ist schließlich u. a. wegen der schlechten Honorierung des Belegarztwesens entstanden“, erklärt der Leiter der neuen Arbeitsgemeinschaft im BDC.

Um einen Überblick über die aktuell gelebten Kooperationen zwischen niedergelassenen Chirurgen und Krankenhäusern zu erhalten startet der BDC heute eine Online-Umfrage (https://www.surveymonkey.de/r/Kooperationsarzt).

Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) ist mit über 17.000 Mitgliedern die größte europäische Chirurgenvereinigung. Er vertritt die berufspolitischen Interessen deutscher Chirurginnen und Chirurgen in Klinik und Praxis.

Anschreiben Bundesministerium für Gesundheit

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22.09.2016

9. Deutscher Internistentag: Petition Arzneimittelwesen

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI), hat sich im Rahmen des 9. Deutschen Internistentages intensiv mit der Petition 66568 beschäftigt. In ihr wird der Bundestag aufgefordert, bei den zuständigen Gremien darauf hinzuweisen, dass Medikamente durch eine klare einheitliche Wirkstoffnennung mit Wirkstärke in großer Schrift gekennzeichnet werden sollen.

Resolution

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21.09.2016

9. Deutscher Internistentag: Delegiertenversammlung fordert Neuorientierung der Organisationsstruktur Deutscher Krankenhäuser

Ausgehend von den Forderungen des Ethikrates des Deutschen Bundestages, die Leitungs- und Organisationsstruktur Deutscher Krankenhäuser neu zu ordnen, hat die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI) in Ihrer Sitzung im Rahmen des 9. Deutschen Internistentages dieses Thema ebenfalls intensiv diskutiert.

Resolution

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19.09.2016

BDI begrüßt Rückkehr des Internisten-Kongresses nach Wiesbaden - Radau: „Landeshauptstadt ist für Internisten ein Aushängeschild“

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) begrüßt die Entscheidung zur Rückkehr des Internisten-Kongresses ab 2019 nach Wiesbaden. Geschäftsführer Tilo Radau ist überzeugt: „Die hessische Landeshauptstadt ist für die Internisten traditionell ein Aushängeschild.“ Das neue RheinMain CongressCenter Wiesbaden (RMCC) biete den Fachärzten zudem ein in Deutschland einzigartiges Umfeld. Radau gratulierte der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), erneut auf Wiesbaden zu setzen. „Wiesbaden verbindet uns alle seit Jahrzehnten.“ Die DGIM hat seit 1882 ihre Wurzeln in Wiesbaden, der BDI ist seit 1959 in der Landeshauptstadt beheimatet und führt hier auch seine jährlich stattfindende Delegiertenversammlung mit über hundert Funktionsträgern aus ganz Deutschland durch.

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15.09.2016

Medizinische Qualität versus Ökonomisierung im Krankenhaus

Ärztliches Handeln muss ohne Wenn und Aber der medizinischen Indikationsstellung folgen und darf nicht durch ökonomische Vorgaben der Krankenhausträger dominiert werden. „Im Interesse unserer Patienten ist die urärztliche Aufgabe des freiberuflichen, also ausschließlich seinem Gewissen und dem Patienten gegenüber verantwortlichen Arztes zu stützen und zu fördern. Der medizinische Sachverstand muss deshalb – mindestens gleichberechtigt – wieder in den Führungsgremien der Krankenhäuser vertreten sein“, fordert Prof. Hans Martin Hoffmeister, Solingen, am Vortag des 9. Deutschen Internistentages heute in Berlin. 

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15.09.2016

Bedarfsplanung – BDI fordert Aussetzung der Sollregelung

Bedarfsplanung, die auf der Grundlage falscher Daten erstellt wurde, ist sinnlos und wird auch nicht durch Erhöhung der Obergrenzen sinnvoller. Eine Soll-Aufkaufregelung bei einer Obergrenze von 140 Prozent, würde für viele benötigte Praxen das Ausbedeuten und eine deutliche Versorgungslücke hinterlassen. Besonders Facharztinternisten und eine nicht unerhebliche Zahl hausärztlich tätiger Internisten wären davon betroffen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) müssten dem abgebenden Arzt eine Entschädigung zahlen. „Das stellt neben Problemen bei der Versorgung der Bevölkerung auch einen gravierenden Eingriff in Planungssicherheit und das Eigentumsrecht dar“, sagte heute Dr. Ivo Grebe, 2. Vizepräsident des Berufsverbands Deutscher Internisten, bei der Vortagspressekonferenz zum 9. Deutschen Internistentag in Berlin. 

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15.09.2016

BDI kritisiert Antikorruptionsgesetz

Das Antikorruptionsgesetz zeige nach seinem Inkrafttreten am 01.07.2016 schon Wirkungen, ohne dass auch nur ein Prozess begonnen habe, berichtet Dr. Hans-Friedrich Spies, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Derzeit würden viele Vertragsstrukturen zwischen Vertragsärzten und Krankenhäusern hinterfragt, auch wenn sie erforderlich seien, um die starre Grenze ambulant/ stationär zu überwinden. Der BDI fordere daher dringend eine Positivliste kooperativer Strukturen an der Grenze ambulant/stationär, um wieder Rechtssicherheit zu schaffen. Ein Revival des Belegarztwesens sei wünschenswert.

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08.09.2016

BDI meets Social Media – Mitreden und bewegen

Der Berufsverband Deutscher Internisten nimmt ab 8. September auf Facebook und Twitter Stellung zu aktuellen Themen rund um die Innere Medizin. 

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02.09.2016

BDI fordert extrabudgetäre Vergütung für den Medikationsplan

Der Gesetzgeber hat verbindlich im Sozialgesetzbuch vorgeschrieben, dass in Zukunft den Patienten ein Medikationsplan zur Verfügung gestellt werden muss. Im Interesse einer transparenten Arzneimitteltherapie, die allein schon wegen der Folgen der Rabattverträge bei der Arzneimittelabgabe dringend notwendig ist, begrüßt der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) ausdrücklich die Intention des Gesetzgebers.
 

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23.08.2016

BDI stärkt den Zulassungsausschüssen in Berlin den Rücken

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) und sein Landesverband Berlin unterstützen ausdrücklich die Haltung der Zulassungsausschüsse in Berlin, die negativen Folgen einer nicht sachgerechten Bedarfsplanung durch individuelle Entscheidungen bei einer Praxisabgabe an einen Praxisnachfolger oder bei Praxisverlegungen innerhalb der Stadt Berlin abzumildern.

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09.08.2016

Der BDI begrüßt die Stellungnahme des Ethikrates zur Krankenhausversorgung

Die öffentliche Diskussion über die Zustände in der Krankenhausversorgung in Deutschland hat den Ethikrat veranlasst, sich mit diesem Thema unter der Überschrift „Patientenwohl als ethischer Maßstab für das Krankenhaus“ zu beschäftigen. 

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19.05.2016

Der BDI fordert eine ärztlich abgestimmte GOÄ ohne Zeitdruck

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) begrüßt, dass die Bundesärztekammer (BÄK) ihre starre Haltung bei der Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) aufbricht. „Die Unantastbarkeit des Paragraphenteils und die vorgesehene Änderung der Bundesärzteordnung sind danach auch für die BÄK kein Dogma mehr“, stellt Dr. Hans-Friedrich Spies, Präsident des BDI, fest. Die BÄK gibt den angeblich mit den Verhandlungspartnern schon endgültig abgestimmten Entwurf des Paragraphenteils, insbesondere bezüglich der gemeinsamen Kommission zur Weiterentwicklung der GOÄ (Geko), wieder zur Diskussion frei.

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10.05.2016

GOÄ-Novellierung - BDI kritisiert: Die Informationspolitik der BÄK bleibt undurchsichtig

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) hat mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass das Verbändegespräch der Bundesärztekammer zur GOÄ am 11. Mai 2016 nach wie vor nur mit einigen wenigen Verbänden durchgeführt wird.

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27.04.2016

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. fordert Professor Montgomery auf, die 12 Punkte der Allianz zur Novellierung der GOÄ zu übernehmen

Der Präsident der Bundesärztekammer scheint wirklich seine Ankündigung wahrzumachen, die GOÄ als Chefsache selbst zu verhandeln. „Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) erwartet, dass die von der Allianz Deutscher Ärzteverbände beschlossenen 12 Punkte dabei lupenrein als Verhandlungsgrundlage übernommen werden“, fordert Dr. Hans-Friedrich Spies, Präsident des BDI.

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11.04.2016

Novellierung GOÄ: Rückkehr zur sachlichen Diskussion

Das Interview mit Prof. Dr. med. Montgomery, dem Präsidenten der Bundesärztekammer, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Freitag, dem 8. April 2016, veranlasst den Vorstand des BDI, ihn aufzufordern, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren und persönliche Verunglimpfungen und Beschimpfungen von Berufsverbänden und deren Mitgliedern zu unterlassen.

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11.04.2016

Internisten-Verband mit neuer Spitze: BDI-Präsident ist Dr. Hans-Friedrich Spies

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI) hat am 9. April 2016 in Mannheim zehn Mitglieder des 14-köpfigen Verbandsvorstands neu gewählt. Der neue Vorstand hat aus seiner Mitte ein neues Präsidium bestimmt, das die Geschicke des Berufsverbands in den nächsten vier Jahren lenken soll: Neuer Präsident wurde der bisherige zweite Vizepräsident Dr. Hans-Friedrich Spies. 

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11.04.2016

Resolutionen der BDI Delegiertenversammlung vom 9. April 2016

Der BDI hat sich im Rahmen seiner Delegiertenversammlung am 9. April 2016 unter anderem mit den Themen Novellierung GOÄ, dem Antikorruptionsgesetz und der Situation in der Selbstverwaltung beschäftigt.

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08.04.2016

Der BDI-PraxisNavigator:BDI präsentiert neue App rund um das Thema Niederlassung

Der Berufsverband Deutscher Internisten e. V. (BDI) hat für seine Mitglieder eine neue, bislang einzigartige App entwickelt: Den BDI-PraxisNavigator. Dieser gibt Antworten auf Fragen zum Thema Niederlassung. Von der Praxisgründung bzw. Anstellung über die Praxisführung und -optimierung bis hin zur Praxisabgabe können sich BDI-Mitglieder über relevante Inhalte informieren, einschließlich der rechtlichen Rahmenbedingungen.

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21.03.2016

GOÄ Novellierung – kein „weiter so“!

Der BDI sieht in der Entscheidung des Vorstandes der Bundesärztekammer die Vorlage zur novellierten Gebührenordnung für Ärzte abzulehnen, eine Chance für die deutsche Ärzteschaft.

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29.02.2016

Berufsverbände fordern umgehend Transparenz bei GOÄ-Verhandlung

Im Zuge der Diskussion um die Novellierung der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) fordern der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), der NAVVirchow- Bund und der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) in einer gemeinsamen Erklärung volle Transparenz über den aktuellen Stand der Verhandlungen.

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15.02.2016

GOÄ-Novelle: BDI für Nachverhandlungen - Der Gesundheitsminister soll nachhelfen

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) begrüßt die gemeinsame Stellungnahme der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Länder-KVen an die Bundesärztekammer. Darin wird die BÄK aufgefordert, die Vorschläge der Berufsverbände vom Sonderärztetag Ende Januar 2016 aufzugreifen, bei der Novellierung den Paragrafenteil der GOÄ zu korrigieren und Änderungen der Berufsordnung vorzunehmen.

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25.11.2015

Der BDI bleibt dabei: Neuverhandlung der GOÄ oder ein außerordentlicher Ärztetag

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat in ihrer Informationsveranstaltung zum Verhandlungsergebnis mit der privaten Krankenversicherung (PKV) die Bedenken zum Paragraphenteil der GOÄ nicht ausräumen können. Im Gegenteil, sie bestätigt, dass mit der Gründung der gemeinsamen Kommission zur Weiterentwicklung der GOÄ (GeKo) auch bei der privaten Krankenversicherung und der Beihilfe das Prinzip der Selbstverwaltung Einzug halten wird.

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09.11.2015

GOÄ nimmt Kurs auf GKV - BDI empfiehlt Sonder-Ärztetag

Offenbar steht mit der Novellierung der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte ein Paradigmenwechsel an: Zwischen Bundesärztekammer und den Kostenträgern PKV und Beihilfe wird eine gemeinsame Kommission zur Weiterentwicklung der GOÄ (GeKo) eingerichtet, die den GKV-Institutionen Gemeinsamer Bundesausschuss und Bewertungsausschuss ähnelt.


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