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31.07.2020

Nato-Pläne für zweite Pandemiewelle kommen nur schleppend voran

Die von der Nato vorbereitete Krisenhilfe für den Fall einer zweiten Welle der Corona-Pandemie könnte deutlich weniger umfangreich ausfallen als geplant. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatten Mitgliedstaaten zuletzt noch nicht einmal 1,6 Millionen Euro für den neuen Treuhandfonds zur Pandemieabwehr zugesagt. Hoffnung der Nato-Zentrale war es, zügig mindestens einen zweistelligen Millionenbetrag zusammenzubekommen.

Mit dem Geld aus dem bereits im Juni beschlossenen „Pandemic Response Trust Fund“ will die Nato eigentlich den Aufbau von Lagern mit medizinischer Ausrüstung ermöglichen und im Fall einer zweiten großen Corona-Welle auch Partnerländer wie die Ukraine unterstützen können.

Angesichts der sich hinziehenden Vorbereitungen ist nun allerdings unklar, ob wirklich im großen Stil Krisenhilfe geleistet werden könnte - vor allem wenn es bereits zeitnah zu einer zweiten Pandemie-Welle kommen sollte.

Ein Nato-Sprecher bestätigte der dpa, dass bis zuletzt erst neun der 30 Alliierten feste Zusagen für den Fonds gemacht hatten. Er betonte allerdings, dass von mehreren Ländern „signifikante“ Materialspenden angekündigt worden seien. Dazu gehörten unter anderem 200 moderne Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung. Weitere Angebote seien in Vorbereitung, hieß es.

dpa


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