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04.04.2020

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist weltweit auf knapp 1,1 Millionen gestiegen

Die meisten Fälle wurden nach Angaben der Johns Hopkins Universität in den USA gezählt, wo bis zum späten Freitagabend (Ortszeit) 277.828 Menschen als infiziert gemeldet wurden. An zweiter und dritter Stelle lagen demnach Italien mit 119.827 und Spanien mit 119.199 Fällen, gefolgt von Deutschland mit 91.159 bekannten Infektionen.

Die meisten Todesfälle gibt es den Angaben zufolge in Italien, wo bisher 14.681 Menschen an Covid-19 starben. In den USA stieg die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit zuletzt binnen 24 Stunden um mehr als 1400. Weltweit fielen bereits knapp 60.000 Menschen dem Virus zum Opfer.

Wissenschaftlern zufolge dürfte die Dunkelziffer bei Fallzahlen und Totenzahlen jedoch hoch sein. Zum einen hängt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen davon ab, wie viele Menschen überhaupt getestet werden. Zudem haben manche Länder spät mit dem Testen angefangen oder setzen bewusst auf eine selektive Teststrategie. Zum anderen dürften viele Menschen mit Vorerkrankungen oder im hohen Alter durch die Virusinfektion gestorben sein, ohne dass Ärzte das zu dem Zeitpunkt erkannt hatten oder prüfen konnten.

Angesichts einer rapiden Ausbreitung der Corona-Pandemie ergreifen immer mehr Länder zum Teil drastische Maßnahmen, um ihre Bürger vor einer Infektion zu schützen. Diese reichen von Grenzschließungen, Ausgangssperren bis hin zur technologischen Überwachung von Infizierten.

dpa


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