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02.07.2020

503 registrierte Neuinfektionen - Lage bleibt stabil

Die Zahl der neuen Corona-Fälle bleibt relativ niedrig. Damit das auch so bleibt, wird fleißig getestet. Vergangene Woche gab es sogar einen Rekord.

Nach den großen lokalen Corona-Ausbrüchen vor gut zwei Wochen, sind die Infektionszahlen inzwischen weiterhin stabil auf niedrigem Niveau. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 503 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 195.228 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Donnerstagmorgen meldete (Datenstand 2.7., 0.00 Uhr).

Im bayerischen Landkreis Starnberg war es Anfang der Woche zu einem Ausbruch bei einem Cateringunternehmen gekommen. In diesem Zusammenhang testen die lokalen Behörden Bewohner verschiedener Flüchtlingsunterkünfte. Im Fokus stand laut Landratsamt am Donnerstag eine Flüchtlingsunterkunft in Weßling. In der Unterkunft war am Vortag ein Bewohner positiv getestet worden, der mit einem infizierten Mitarbeiter des Unternehmens in einem Container wohnte.

Die Wohnstätte steht wie vier andere Gemeinschaftsunterkünfte inzwischen unter Quarantäne.

Auch bundesweit wird viel getestet: In der vergangenen Woche wurden so viele Tests durchgeführt, wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

Insgesamt 456.041 Menschen wurden zwischen dem 22. und 28. Juni auf Corona getestet. Die Quote der positiven Tests ist mit 0,8 Prozent vergleichsweise niedrig. Anfang April waren noch 9 Prozent der durchgeführten Tests positiv.

8994 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 9 im Vergleich zum Vortag.

Etwa 180.300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind etwa 500 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 1.7., 0.00 Uhr, bei 0,86 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 1.7., 0.00 Uhr, bei 0,79 (Vortag: 0,67). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

dpa


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