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Ärztegesundheit

Dr. Kevin Schulte, Sprecher der Assistenzärzte, und BDI-Präsident Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister haben die Aufsichtsbehörden der Bundesländer in einem offenen Brief dazu aufgefordert, ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen und dafür Sorge zu tragen, dass Krankenhäuser ihren im Arbeitsschutzgesetz definierten Aufgaben nachkommen.

Auslöser für diese Initiative ist eine Studie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) unter Beteiligung des BDI, die den Gesundheitszustand junger Ärztinnen und Ärzte in deutschen Krankenhäusern untersucht hat.

Der Kernbefund dieser Studie ist alarmierend: Mehr als die Hälfte der befragten Ärztinnen und Ärzte zeigen Anzeichen eines Burnouts und über 20 Prozent haben angegeben, aufgrund von arbeitsbedingtem Stress schon einmal Medikamente eingenommen zu haben.

Die BDI-Initiative hat den Norddeutschen Rundfunk (NDR) veranlasst, sich mit der Problematik zu befassen. "Panorama 3" sendete dazu am Dienstag, 19. November 2019, 21:15 bis 21:45 Uhr den Beitrag "Burnout-Gefahr: Zahlreiche Assistenzärzte am Limit": https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Burn-out-Gefahr-Assistenzaerzte-am-Limit,assistenzaerzte100.html

Pressemeldung "Das Arbeitsschutzgesetz gilt auch für Ärzte"

Download: Offener Brief "Gesundheitsgefährdung von Ärztinnen und Ärzten in deutschen Kliniken"

Download: Studie "Arbeitsbedingungen und Gesundheitszustand junger Ärzte
und professionell Pflegender in deutschen Krankenhäusern"

Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-019-03057-y

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