Keine Zugangsdaten? Hier registrieren

Passwort vergessen? Hier klicken

Nachrichten

Politik
23.12.2008

Härtefallkommission soll Not leidenden Fachärzten helfen

Nach dem Start des Gesundheitsfonds im neuen Jahr soll eine neue Notfallkommission Einkommenseinbußen bei Bayerns Fachärzten verhindern. Das haben Kassen und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) bei einem Gesundheitsgipfel auf Einladung des zuständigen Fachministers Markus Söder (CSU) verabredet. «Dort haben wir ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um die größten Verwerfungen zu verhindern», sagte Söder am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Nach der Verteilung des Bundes schneiden viele Fachgruppen gut ab, aber auch einige schlechter.» Die Härtefallkommission soll nach Angaben Söders unzumutbare Honorarkürzungen auffangen.

[mehr]
Politik
23.12.2008

Drohender Honorarstreit der Ärzte auf Rücken der AOK-Patienten

Den Honorarstreit der Ärzte bekommen ab dem neuen Jahr möglicherweise die Versicherten der AOK Bayern hautnah zu spüren. Acht Fachärzte-Verbände kündigten am Montag in München laut einer Mitteilung an, «AOK-Versicherte nur noch gegen Vorkasse zu behandeln». Hintergrund sei der exklusive Hausarztvertrag, den die Krankenkasse mit dem Bayerischen Hausärzteverband vorbereitet habe und der im nächsten Jahr in Kraft treten solle. Der Vertrag bevorzuge eine Arztgruppe und bedrohe die Existenz aller anderen, argumentieren die Fachärzte. «Wir sind der falsche Adressat», entgegnete dagegen ein AOK-Sprecher.

[mehr]
Politik
22.12.2008

Frankfurter Zoll stellt über 200 Kilo gefälschte Arzneimittel sicher

Apotheker warnen vor Arzneimitteln aus dem Internet

[mehr]
Politik, Recht Allgemein
22.12.2008

Betriebskrankenkassen und Ersatzkassen erwägen rechtliche Schritte gegen den Bayerischen Hausärzteverband

Der Landesverband der bayerischen Betriebskrankenkassen und die Ersatzkassenverbände missbilligen den erneuten Versuch des bayerischen Hausärzteverbands (BHÄV), die Krankenkassen in einen Hausärztevertrag zu zwingen. In einem Rundfax mit Datum vom 17. Dezember 2008 fordert der BHÄV seine Mitglieder auf, Versicherte der Betriebs- und Ersatzkrankenkassen nur im Notfall zu behandeln, sofern sie nicht einen Hausärztevertrag unterschreiben. Zudem setzt der BHÄV die Kassen mit dem milliardenschweren Krankenkassenfinanzausgleich unter Druck.

[mehr]
Politik
22.12.2008

Bayerisches Vertragswunder: AOK und Hausärzte einig

Was in Bayern vor wenigen Tagen noch unmöglich schien, ist vollbracht: Die AOK hat mit dem Bayerischen Hausärzteverband einen Hausarztvertrag nach Paragraf 73 b geschlossen.

[mehr]
Politik
19.12.2008

Beschäftigung im Gesundheitswesen steigt weiter an

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren zum 31. Dezember 2007 rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder zehnte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Im Jahr 2007 gab es im Gesundheitswesen damit rund 63 000 Arbeitsplätze mehr als im Jahr 2006. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,5%.

[mehr]
Politik, Recht Allgemein
19.12.2008

Ab 2009 gilt Versicherungspflicht auch für Privatpatienten

Mit der Gesundheitsreform gilt ab dem kommenden Jahr erstmals auch für Privatpatienten eine Krankenversicherungspflicht. Wer dann keinen Versicherungsschutz nachweisen kann, muss bei Entdeckung einen Strafzuschlag zahlen, der sich auf mehrere tausend Euro summieren kann. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hin. Nichtversicherte, die vor ihrer Kündigung Mitglied der privaten Krankenkasse waren, müssen vom 1. Januar 2009 an in diese zurück - die sonst übliche Gesundheitsprüfung entfällt.

[mehr]
Politik
19.12.2008

EU-Staaten streiten über Krankenversorgung in Europa

Patienten in der Europäischen Union sollen künftig in allen Mitgliedstaaten gleichwertig medizinisch versorgt werden.

[mehr]
Politik
18.12.2008

Gesundheitsreform gefährdet fachärztliche Versorgung in Oberfranken

Bayreuth, 18. Dezember 2008: Gestern haben alle Vertragsärzte in Bayern ihr kraft Gesetz zugeteiltes Regelleistungsvolumen für das Jahr 2009 erhalten. Es bewirkt massive Honorarverluste im zweistelligen Prozentbereich und liegt somit bei nahezu allen Vertragsärzten deutlich unter dem Betrag, der auch nur die Praxiskosten abdeckt. Zeitgleich erschien in den Medien bayernweit eine Meldung, wonach jeder Vertragsarzt in Bayern durch die Gesetzesänderung ein Honorarplus von 1000 Euro im Monat ab 2009 zu erwarten hat. „Die zugrundliegende Presseinformation der bayerischen Krankenkassen wirkt wie eine Verhöhnung der gesamten Ärzteschaft", so Dr. Peter Schmied, Regionaler Vorstandsbeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) für Oberfranken.

Die aktuellen vom Schiedsamt gegen den Widerstand der KVB festgesetzten Regelleistungsvolumina seien für die meisten Fachärzte unzumutbar, weil sie die fachärztliche Versorgung der Kranken durch gesetzesbedingte ruinöse betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen gefährden. „Fachärztliche Praxen können künftig nicht mehr weiter betrieben werden, wenn sie durch die Gesetzesänderung willentlich in die Insolvenz getrieben werden", kritisierte Schmied.

Hinzu komme, dass die AOK Bayern gestern einen Hausarztvertrag verlängert und verbessert habe, zu dem man den Hausärzten nur gratulieren könne. Der Vertrag ist auf der Homepage des Bayerischen Hausärzteverbandes nachzulesen. „Bemerkenswerterweise erfüllt dieser Vertrag auch Forderungen, die der KVB und der Bietergemeinschaft Hausärzte-Arztnetze wenige Stunden zuvor von der AOK abgelehnt worden sind. Die damalige AOK-Begründung für die Ablehnung der Verhandlungsangebote war aber, die Forderungen seien unwirtschaftlich", wunderte sich Schmied. Ziel dieser Verhandlungsstrategien und Vertragsgestaltung sei die Ausdünnung der flächendeckenden ortsnahen fachärztlichen Versorgung der Bevölkerung. „Die KVB fordert gleiche Chancen für alle Ärzte bei den Honorarvereinbarungen, somit auch für die Fachärzte, um die flächendeckende ärztliche Versorgung der Versicherten auch in Zukunft zu gewährleisten", so Schmied.

Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

[mehr]
Politik, Recht Allgemein
18.12.2008

Ärzte dürfen Patientendaten nicht an Abrechnungsstellen weitergeben

Ärzte und Krankenhäuser dürfen Daten von gesetzlich versicherten Patienten nicht an private Abrechnungsstellen weitergeben. Das entschied das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch (Az.: B 6 KA 37/07 R). Dies gelte auch, wenn die Patienten Einwilligungserklärungen unterzeichnet hätten, urteilten die obersten deutschen Sozialrichter. Die Weitergabe der Daten von im Krankenhaus behandelten Patienten an private Dienstleister sei nach den Bestimmungen über die gesetzliche Krankenversicherung nicht zugelassen.

[mehr]
Politik, Recht Allgemein
18.12.2008

Rückschlag für DocMorris vor EU-Gericht im Apotheken-Konflikt

Die Aussicht auf mehr Wettbewerb unter Deutschlands Apotheken schwindet. Im europäischen Rechtsstreit um eine Marktöffnung hat der Online-Anbieter DocMorris einen Rückschlag eingesteckt. Deutsches Recht, das nur Apothekern das Betreiben einer Apotheke erlaube, stimme mit EU-Recht überein. Das berichtete der einflussreiche Gutachter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), Yves Bot, in Luxemburg. Die Pharma-Industrie begrüßte dessen Stellungnahme. Mit einem Urteil des höchsten EU-Gerichts wird im kommenden Jahr gerechnet.

[mehr]
Politik
18.12.2008

Gewerkschaft will neun Prozent mehr Gehalt für Uniklinik-Ärzte

Für Ärzte an Universitätskliniken fordert der Marburger Bund (MB) durchschnittlich neun Prozent mehr Gehalt. In der anstehenden Tarifrunde solle ferner eine Anhebung der ostdeutschen Gehälter an das Westniveau durchgesetzt werden, kündigte die Ärztegewerkschaft in Berlin an. Weitere Forderungen seien höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit sowie eine Einbeziehung von Rechtsmedizinern und Betriebsärzten in den Tarifvertrag.

[mehr]
Politik
17.12.2008

Rekordsumme für Vorsorgeprojekte - Männer Präventionsmuffel

Die Krankenkassen geben immer mehr Geld für Projekte zur Gesundheitsvorsorge etwa zu Bewegung, gesunder Ernährung und Stressverringerung aus. Ihrem aktuellen Präventionsbericht zufolge finanzierten sie 2007 die Rekordsumme von 300 Millionen Euro. Die Kassen erreichten dabei 6,6 Millionen Menschen, 860 000 mehr als im Jahr zuvor, berichtet der Medizinische Dienst der Gesetzlichen Krankenkassen zusammen mit dem Spitzenverband der Krankenkassen.

[mehr]
Politik
17.12.2008

Neues Rezept soll Verkauf rezeptfreier Arzneimittel ankurbeln

Dem Verkaufsrückgang rezeptfreier und nicht erstattungsfähiger Arzneien will der Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) mit einem «grünen Rezept» begegnen. Das kündigte der BAH-Vorsitzende Hans-Georg Hoffmann in Bonn an. Die so vom Arzt verschriebenen Medikamente müssten die Patienten aber selbst bezahlen. Vor vier Jahren wurden praktisch alle rezeptfreien Arzneien aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen. Die Zahl der ärztlichen Verordnungen solcher Medikamente ging um mehr als 50 Prozent zurück. Mit dem vom Arzt auszustellenden «grünen Rezept» soll dieser Trend beendet werden

[mehr]
Politik
17.12.2008

Gesundheitsfonds bringt 700 Millionen Belastung für Bayern

Der Gesundheitsfonds wird Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Bayern nach einer neuen Studie weit teurer zu stehen kommen als bisher angenommen. Der einheitliche Beitragssatz von 15,5 Prozent werde im Freistaat zu Mehrbelastungen von 700 Millionen Euro führen, prognostiziert das Münchner Institut für Gesundheitsökonomik in einer bisher unveröffentlichten Untersuchung für die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft.

[mehr]

Copyright 2015 | Berufsverband Deutscher Internisten e.V.