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10.10.2019

Union für nationale Arzneimittelreserve

Mit Blick auf Versorgungsengpässe bei einigen Medikamenten befürwortet die Unions-Bundestagsfraktion den Ausbau einer nationalen Arzneimittelreserve. „Wir müssen in Deutschland und Europa das Problem der Lieferengpässe anpacken“, sagte der CDU-Gesundheitspolitiker Michael Hennrich den Blättern der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“.

Nach einem Positionspapier der Fraktion sollten Hersteller, Großhändler und Apotheken verpflichtet werden, den Bedarf für vier Wochen zu decken. Ein zentrales Depot hingegen sei aus Sicht der Union „unpraktikabel und würde zu hohe Kosten verursachen“.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte listet 529 Medikamente auf, für die es 2019 Lieferengpässe über Wochen oder Monate gab oder noch gibt, wie die Redaktionsgemeinschaft berichtet.

Unter diesen Produkten seien auch gängige Antibiotika, Schmerzmittel und Blutdrucksenker. Der Apothekerverband wiederum sehe ein Problem im Export der knappen Medikamente, da im Ausland höhere Preise und somit höhere Profite zu erzielen seien.

dpa


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