15.01.2010

Hartmannbund will kein Medizinstudium für Arzthelferin

Die Ärzteorganisation Hartmannbund hat die Öffnung der Universitäten in Niedersachsen für Berufstätige ohne Abitur kritisiert. Auch bei mehrjähriger Berufserfahrung fehlten ohne Abitur die nötigen Grundlagen für ein erfolgreiches Medizinstudium, teilte der Landesvorsitzende des Hartmannbundes, Bernd Lücke, am Donnerstag in Hannover mit. Die Gefahr sei eine hohe Zahl von Studienabbrechern. Niedersachsen will Berufstätigen nach dreijähriger Erfahrung ein Studium in ihrem Fach ermöglichen. Der Hartmannbund meint, dass es zur Bekämpfung des Ärztemangels besser sei, die Zahl der Studienplätze in der Medizin in Niedersachsen zu erhöhen.

dpa