06.09.2011

Tollwut-Gefahr durch verendete Fledermaus

 

Eine am Lietzensee verendete Fledermaus war mit einiger Sicherheit an Tollwut erkrankt. Das teilte am Montag die Berliner Gesundheitsverwaltung mit. Es bestehe die Gefahr, dass sich Menschen, die die Fledermaus retten wollten, mit Tollwut infiziert haben könnten. Das verletzte Tier war am vergangenen Samstag von Passanten entdeckt worden, die helfen wollten. Nun warnte die Verwaltung die betroffenen Menschen.

Die Krankheit kann beim Menschen tödlich verlaufen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird. Daher müsse möglichst schnell nach Kontakt mit tollwutverdächtigen Tieren mit Schutzimpfungen begonnen werden. Die Spaziergänger, die am vergangenen Samstag am Lietzensee in der Nähe der Skulptur von Volkmar Haase die Fledermaus berührt haben, wurden gebeten, sich in der Impfstelle des Tropeninstituts (Tollwutambulanz), Spandauer Damm 130, in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr zu melden.

Anfragen zu dem Fall beim Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf unter der Telefonnummer +49 30 9029-16047

dpa