20.07.2011
Seit zwei Wochen keine neuen EHEC-Fälle mehr
In Berlin hat es seit 4. Juli keine neuen Meldungen über EHEC-Erkrankungen gegeben. Auch Erkrankungen an der schweren Komplikation hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) wurden in der Senatsverwaltung für Gesundheit seither nicht mehr registriert, sagte Sprecherin Regina Kneiding am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. „Alles deutet darauf hin, dass die Epidemie dem Ende entgegengeht", sagte Kneiding. Seit dem 1. Mai sind demnach insgesamt 58 Fälle von EHEC-Erkrankungen in Berlin gemeldet worden. Das waren 1,9% aller bundesweiten Fälle. Am HUS erkrankten in Berlin 17 Menschen - 2,4% der bundesweit Betroffenen.
Der gefährliche Darmkeim wurde im Landeslabor nicht gefunden. Laut Kneiding wurden dort 200 Proben von Gurken, Tomaten und Salat untersucht. Hinzu kamen 50 Sprossen- und 20 Sprossensamenproben. Die Ergebnisse fielen jeweils negativ aus. Während der Verdacht zunächst auf Gurken, Tomaten und Salate fiel, hält es die EU nun für möglich, dass die Keime Ende 2009 in einer Lieferung von etwa 15 Tonnen ägyptischer Bockshornkleesamen nach Europa gelangt sind.
dpa


