04.11.2011

Schleswig-Holstein: 15.000 Patienten brechen Klinikbehandlung ab

 

In Schleswig-Holstein steigt die Zahl der sogenannten Klinikflüchtlinge. Insgesamt 15.000 Patienten verließen im vergangenen Jahr das Krankenhaus auf eigene Verantwortung, obwohl ihre Behandlung nicht abgeschlossen war. Dies waren nach Angaben der Techniker Krankenkasse 6% mehr als im Jahr zuvor. Die höchste Abbrecherquote gab es demnach mit rund 28% bei psychischen Erkrankungen. 450 Patienten gingen sogar mit einer Infektionskrankheit vorzeitig nach Hause. Aus den Daten geht nicht hervor, welches die wichtigsten Gründe für die Selbstentlassungen waren.

Insgesamt behandelten die Kliniken im Norden 2010 rund 570.000 Patienten. Diese lagen durchschnittlich acht Tage lang im Krankenhaus.

dpa