Rhön-Klinikum steigert Gewinn und Patientenzahlen
Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr verbessert. Grund dafür ist auch, dass immer mehr Patienten die Dienstleistungen der Kliniken nutzen.
Der private Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat im ersten Halbjahr auch dank besserer Patientenzahlen mehr Geld eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg auf 1,3 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 2,8%. „Wir profitieren davon, dass die Technik immer besser wird und es immer mehr ältere Menschen gibt", sagte ein Sprecher am Donnerstag in Bad Neustadt/Saale. Noch deutlicher als den Umsatz konnte das börsennotierte Unternehmen den Konzerngewinn um rund ein Fünftel auf 81,8 Millionen Euro steigern. Dazu trug nach Angaben des Unternehmens vor allem ein steuerlicher Einmaleffekt bei.
Die Dienstleistungen der Rhön-Kliniken und -Zentren nutzten im ersten Halbjahr rund 1,15 Millionen Menschen - 120.000 mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. „Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen, dass wir uns gut und richtig auf die Herausforderungen der neuen politischen Vorgaben vorbereitet haben", sagte Konzernchef Wolfgang Pföhler laut Mitteilung. Für das gesamte Jahr 2011 erwartet er weiter ein Umsatzplus von vier% auf etwa 2,65 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis soll auf 340 Millionen Euro und der Konzerngewinn vor Minderheiten auf 160 Millionen Euro steigen.
Rhön schaut sich derzeit nach weiteren Übernahmemöglichkeiten um. Der Konzern sei in mehreren Akquisitionsverfahren über stationäre und ambulante Einrichtungen engagiert. Details wurden nicht genannt. Zum Konzern gehören derzeit bundesweit 53 Kliniken an 43 Standorten sowie 35 Medizinische Versorgungszentren.
dpa


