28.11.2011
Kassenärzte sehen Bereitschaftsdienst in Gefahr
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) schlägt Alarm: Sie sieht die Angebot eines flächendeckenden ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Gefahr. In immer mehr Regionen Bayerns werde es nämlich wegen des ärztlichen Nachwuchsmangels zunehmend schwieriger, die Dienste zu besetzen, teilte die KVB am Montag in München mit. Bei einer flächendeckenden Versorgung müsse auch sichergestellt sein, dass vor allem ältere Ärzte nicht durch zu viele Bereitschaftsdienste überfordert würden.
Das Thema habe für den KVB-Vorstand hohe Priorität und sei auch bei der Vertreterversammlung der Ärzte-Vereinigung am vergangenen Samstag in München intensiv diskutiert worden. Ohne Unterstützung von Politik und Krankenkassen könne das Problem aber nicht gelöst werden. Die Bereitschaftsdienstordnung der KVB soll nun innerhalb eines Jahres komplett überarbeitet werden,
dpa


