07.10.2011
Internist ohne Schwerpunkt ist unverzichtbar - Wesiack: Auf den Internisten kommt es an
Durch die Zersplitterung des Fachs Innere Medizin ist die Versorgung der Patienten aus einer Hand erschwert worden. Der Internist wäre der geborene Hausarzt, vor allem chronisch kranke Patienten zu führen, stellte der Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten, BDI e.V., Dr. Wolfgang Wesiack, auf dem 4. Deutschen Internistentag Ende September in Berlin fest.
Er wies darauf hin, dass die Zahl der hausärztlich tätigen Internisten kontinuierlich zunimmt und bereits jetzt einen Anteil von 23 Prozent stellt. „Ohne Internisten wäre die hausärztliche Versorgung nicht mehr darstellbar."
Die Delegiertenversammlung des BDI hat auf dem Internistentag in einer Resolution betont:
„Die Versorgung internistischer Erkrankungen in der Fläche im fachärztlichen Versorgungsbereich macht den Internisten ohne Schwerpunkt unverzichtbar, dessen Leistungsangebot individuell und regional definiert wird. Um diese Gruppe für die Versorgung zu erhalten, sollte die Bedarfsplanung weiterhin von Internisten ausgehen und auf eine Differenzierung nach Schwerpunkten verzichtet werden."


