Grußwort zum 117. Deutschen Internistenkongress: Wesiack sieht Regierung auf richtigem Weg
Seine Anerkennung sprach der Präsident des Berufsverbands Deutscher Internisten, BDI e.V., Dr. Wolfgang Wesiack, dem Bundesgesundheitsminister bei der Eröffnung des diesjährigen Internistenkongresses am Sonntag in Wiesbaden aus und sicherte ihm die Unterstützung der Inneren Medizin zu. Mit Dr. Philipp Rösler gehe die Gesundheitspolitik endlich wieder in die richtige Richtung. „Der Dialog zwischen Ärzteschaft und Politik funktioniert wieder."
Für die Ärzte sei es befreiend zu hören, dass der Ärztemangel in der Politik nicht weiter geleugnet werde, dass unmenschliche Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen endlich auch offiziell thematisiert werden und dass man die Notwendigkeit erkenne, den Arztberuf wieder attraktiver zu machen.
Die ärztliche Basisversorgung sei gefährdet, weil es bis zum Jahr 2020 knapp 7.000 Hausärzte weniger geben werde. Wesiack forderte den Minister auf, „jenseits aller ideologischen Voreingenommenheit" zu analysieren, welche Ressourcen dann noch zur Verfügung stünden. „Wir Internisten sind bereit und auch fähig, Versorgung mehr in der Breite abzudecken, als wir das im Augenblick tun können." In einem Versorgungsgesetz mit Nachhaltigkeitsanspruch sollte dies berücksichtigt werden.


