02.11.2011

Fresenius verdient mehr - Umsatzprognose gekappt

 

Der Medizinkonzern Fresenius hat in den ersten neun Monaten dank guter Geschäfte seiner Generika- und Infusionssparte Kabi mehr verdient als im Vorjahr. Die im Sommer zum zweiten Mal angehobene Gewinnprognose wurde weiter präzisiert. Die Umsatzprognose für 2011 wurde dagegen auf ein Plus von 6% nach zuvor 7 bis 8% (2010: 16,0 Mrd. Euro) gekappt, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

In den ersten neun Monaten wurde der Umsatzanstieg durch negative Währungseffekte ausgebremst, die Erlöse legten nur um 2% auf 12,1 Milliarden Euro zu. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbuchten die Bad Homburger ein Plus von 5% auf 1,86 Milliarden Euro und trafen damit die Erwartungen von Analysten.

Die ebenfalls im Dax notierte Tochter Fresenius Medical Care (FMC) steigerte unterm Strich ihren Gewinn von Juli bis September um 13% auf 279 Millionen US-Dollar (203 Mio Euro). Das operative Ergebnis des Dialysespezialisten verbesserte sich auf 534 Millionen Dollar - ein Plus von 8%. Der Umsatz stieg um sechs% auf 3,242 Milliarden US-Dollar.

dpa