FDP will Gesetz zu Task Force im Epidemiefall
Als eine Konsequenz aus der EHEC- Krise sollte nach Ansicht der FDP-Bundestagsfraktion die Bildung einer Task Force in Epidemiefällen gesetzlich gesichert worden. Sie sollte die Kompetenzen von Bund und Ländern bündeln, sagte die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Christel Happach-Kasan, der dpa.
Die Fraktion hatte am Montag vor einem Treffen der norddeutschen Länder und Nordrhein-Westfalens zu den EHEC-Folgen Vertreter von Behörden angehört, die in die Bewältigung der EHEC-Krise einbezogen sind. Es sei hoch zu bewerten, was die Behörden in Niedersachsen für die EHEC-Ursachenforschung geleistet hätten. Zudem müsste die Stellung des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin gestärkt werden.
Es müssten schnellere und einheitliche Informationswege gefunden werden. Die Kommunikation nach außen sollte vereinheitlich werden - auch wenn sich kein Landesminister hindern lasse, an die Presse zu gehen, sagte Happach-Kasan.
Nach Angaben des RKI verdichteten sich die Hinweise auf Sprossen als Ursache für die Infektionen mit dem gefährlichen Darmkeim, sagte die Abgeordnete. Eine Übertragung über Wasser oder den Menschen sei weniger wahrscheinlich.
dpa


