03.05.2011

Erste Delegiertenversammlung des BDI - Wesiack: „Eine gelungene Premiere“

Im Rahmen des diesjährigen 117. Internistenkongresses in Wiesbaden hat am 30. April 2011 zum ersten Mal die neue ins Leben gerufene Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten, BDI e.V., in der hessischen Landeshauptstadt getagt.

Dieses neue Organ des Berufsverbandes war erst im September letzten Jahres durch eine Satzungsänderung etabliert worden. Es soll für mehr Demokratie und Transparenz der Entscheidungen sorgen und hat vor allem die Aufgabe, den Vorstand des BDI zu wählen. Das wird erstmals im Frühjahr 2012 bei der Delegiertenversammlung im Rahmen des 118. Internistenkongresses in Wiesbaden geschehen.

Die Landesverbände des BDI entsenden entsprechend ihrer Mitgliederzahl Delegierte in die Versammlung. Die größte Mannschaft stellt Bayern, gefolgt von Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie Baden-Württemberg.

Die „Premiere“ startete mit einer kurzen Selbstvorstellung der Delegierten sowie der Präsentation von Vorstand und Geschäftsführung.

Im Hinblick auf die Zusammensetzung der Delegiertenversammlung, besteht ein ausgewogenes Verhältnis von Internisten aus dem hausärztlichen Versorgungsbereich, aus dem fachärztlichen Versorgungsbereich sowie Krankenhausärzten.„Der Ursprungsgedanke, dass die Länder nach ihrer wirklichen Gewichtung demokratisch vertreten sind, hat sich als außerordentlich sinnvoll bestätigt“, sagt BDI Präsident Dr. Wolfgang Wesiack nach Ende der ersten Sitzung.

Der neu bestellte Geschäftsführer des Berufsverbandes, Dipl.-Betrw. Tilo Radau, konnte den Delegierten eine erfreuliche Mitteilung machen: „Der BDI wächst wieder.“ Erstmals seit 8 Jahren hat es eine positive Mitgliederentwicklung gegeben. Der „Turn-around“ hat Mitte des Jahres 2010 eingesetzt.