15.11.2011

BDI trauert um Prof. Jörg D. Hoppe: Der langjährige BÄK-Präsident ist am 7. November 2011 im Alter von 71 Jahren gestorben

 

Mit großer Trauer hat der Berufsverband Deutscher Internisten, BDI e.V., vom Tod des langjährigen Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Jörg D. Hoppe, erfahren. Er war erst im Juni 2011 beim Deutschen Ärztetag in Kiel aus seinem Amt ausgeschieden, das er zwölf Jahre lang innegehabt hatte.

BDI-Präsident Dr. Wolfgang Wesiack würdigt Hoppe als herausragenden Menschen und exzellenten Berufspolitiker, der die Politik und das Ansehen der deutschen Ärzteschaft maßgeblich geprägt hat. Er ist den aktuellen Problemen der Gegenwart nie ausgewichen, auch wenn sie unpopulär waren. Gegen alle politischen Widerstände hat er gesellschaftliche Diskussionen angestoßen wie zuletzt die Debatte um Rationierung und Priorisierung in der Medizin.

Besonders am Herzen lag Jörg Hoppe die Ethik in der Medizin. Dabei hat er die Ansichten der Ärzteschaft zu Themen wie der ärztlichen Sterbehilfe und der Präimplantationsdiagnostik stets mit großer Kenntnis und Bedacht vertreten.

Der BDI trauert um einen großen BÄK-Präsidenten und einen leidenschaftlichen Kämpfer für den freiheitlichen Arztberuf und wird ihm ein bleibendes Andenken bewahren.