02.12.2011

Barmer-GEK: Qualitätseinbruch durch Sektorendenken

 

Die anhaltende Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung macht Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer- GEK, für den Qualitätsverlust im deutschen Gesundheitswesen verantwortlich. Unterschiedliche Planungsstrukturen und Vergütungssysteme führen demnach zu einer mangelhaften Verzahnung. Aufgrund „vermeidbarer Fehler sterben", so assistiert Ulf Fink, „jährlich 17.000 Menschen in Krankenhäusern."

Das Bundesministerium für Gesundheit verspricht Abhilfe und will bis Mitte 2012 ein Gutachten zu den Alternativen einer Honorierung medizinischer Leistungen unter Qualitätsgesichtspunkten vorlegen. Künftig soll unter Einsatz von Routinedaten die intersektorale Qualitätssicherung umgesetzt werden.

dgd