02.09.2010
Arbeitsgruppe gegen Ärztemangel
Mehr Studienplätze, andere Auswahlverfahren fürs Medizinstudium, mobile Arztpraxen: Sachsen will mit einem Bündel von Maßnahmen dem drohenden Ärztemangel in ländlichen Regionen begegnen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus drei Ministerien soll jetzt eine Liste mit 20 Vorschlägen des Sozialministeriums prüfen und bis 1. März kommenden Jahres einen Bericht vorlegen. Das kündigte Ministerin Christine Clauß (CDU) am Dienstag in Dresden an. Die SPD- Landtagsfraktion schlug vor, den Kreis um Praktiker zu erweitern. «Auch Ärzte, Krankenkassen und Kommunen müssen mit am Tisch sitzen», erklärte Gesundheitsexpertin Dagmar Neukirch.
dpa




